Ein Abend voller Herzenswärme, Gespräche und Pizza – unser erstes Höfle Vesper

Was für ein Abend! Unser erstes Höfle Vesper liegt hinter uns – und schon jetzt ist klar: Das war etwas ganz Besonderes. Trotz durchwachsenem Wetter fanden sich gute 50 Besucherinnen und Besucher ein und füllten die Scheune mit Leben, Lachen und Begegnung.

Schon beim Eintreten war spürbar, dass hier ein Ort zum Ankommen geschaffen worden war. Sanfte Hintergrundmusik, stimmungsvolle farbige Spots und das rustikale Ambiente der Scheune sorgten für eine einladende, fast schon gemütliche Atmosphäre. Zwar war es in der Scheune selbst eher kühl, dafür aber windgeschützt – draußen hingegen zeigte sich das Wetter von seiner ungemütlichen Seite: kurze Regenschauer und stürmische Böen. Doch davon ließ sich niemand die Laune verderben. Im Gegenteil: Drinnen war die Stimmung warm, offen und ausgesprochen fröhlich.

Überall entstanden gute Gespräche, Menschen kamen miteinander ins Plaudern, lachten, teilten Geschichten – man sah ihnen die Freude an, einfach gemeinsam da zu sein. Besonders schön war zu beobachten, wie sehr unser Gedanke des Höfle Vespers gelebt wurde: Viele hatten ganz „vesper-like“ eigene Decken, Rucksäcke und Leckereien dabei, die nicht nur für den eigenen Bedarf gedacht waren, sondern ganz selbstverständlich mit anderen geteilt wurden.

Ein absolutes Highlight des Abends war unser Pizza-Bäcker Lorenz Gitschier. Mit seinem Gas-Pizzaofen zauberte er über zwei Stunden hinweg ohne Pause eine Pizza nach der anderen – knusprig, duftend und einfach herrlich, herzhaft wie süß im Geschmack. Auf Pizza-Schaufeln wurden die frischen Stücke durch Kinder und Erwachsene an die Gäste verteilt, was dem Ganzen eine wunderbar lebendige und gemeinschaftliche Note verlieh. Dazu gab es Punsch und Glühwein, alles auf Spendenbasis.

Ein besonderer Moment war auch die kurze Ansprache von Rüdiger Tonojan (MdL), der unsere Gruppe, unsere Idee und die Intention hinter dem Höfle Vesper den Besucherinnen und Besuchern näherbrachte. Im Anschluss machte Bernhold Baumgartner auf einen ausgelegten Bilderordner aufmerksam, der viele Fotos und alemannische Texte zu den Fasnachtswägen enthielt, die in den 1980er-Jahren in der Scheune des Mauracher Hofs entstanden sind. Ein Stück lebendige Geschichte zum Blättern, Erinnern und Erzählen.

Am Ende blieb vor allem eines: das Gefühl, Teil von etwas Schönem gewesen zu sein. Ein Abend, der wie im Flug verging, der Helferinnen, Helfern und Gästen gleichermaßen Freude bereitet hat.

Vielen Dank an alle, die gekommen sind, mitgeholfen, mitgebracht, geteilt und diesen Abend zu dem gemacht haben, was er war – ein voller Erfolg!